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alphafaktor

Die fünf goldenen Regeln des Dialogs

Um einen Dialog zu initiieren benötigt es eine kurze, fundierte Einführung in den Hintergrund, die Mögichkeiten und das Vorgehen.

Die Teilnehmenden einigen sich, fünf Regeln einzuhalten. Ein Moderator bietet dazu Hilfestellung oder die Teilnehmenden unterstützen einander gegenseitig, diese umzusetzen. Die fünf Regeln sind:

Zuhören ist grundlegend und heisst: Reine Präsenz aufzubringen, ohne gedankliches Abschweifen innere Dialoge oder gedanklichem Widersprechen oder Vorbereiten, was man sagen will. Diese Fahigkeit ist im Alpha-Zustand leicht und mühelos aufzubringen. Sie wird als Erstes erlernt und praktiziert.

Offenheit bedeutet, neugierig sein für das, was man noch nicht kenn. Dialog ist eine Plattform für Neues, Unbekanntes. Das bedingt, dass alle Beteiligten die Bereitschaft aufbringen, kein vorhandenes Wissen zu "recylen", sondern neugierig zu sein auf das, was im Gespräch (generativ) entsteht - auf das, was man noch nicht weiss. Dies erfordert, dass niemand sich profilieren oder einen "Expertenstatus" einnehmen will. "Nicht-wissen" ist die Basis auf der grundlegend neues Wissen entstehen kann.

Respektieren heisst, andere ausreden lassen. Damit ein Gesprächsfluss entsteht wird Gesagtem angefügt anstatt widersprochen. Im Gegensatz zur Diskussion, lässt man Meinungen stehen - was nicht heisst, dass man damit einverstanden sein muss. Ein Impuls für eine Lösung kann von jedem Beteilgten kommen. Mit diesem Bewusstsein ist es es ist nicht wichtig, wer die "entscheidende" Lösung bringt - alle sind Teil dessen, was entsteht.

Suspendieren heisst "auftauchende Gedanken und Gefühle zur Kenntnis zu nehmen und zu beobachten, ohne zwangsläufig danach handeln zu müssen." (William Isaacs). Dies erfordert eine Meta-Ebene (der Alpha Zustand), von der aus eigene innere Reaktionen auf Gesagtes erkannt und willentlich und bewusst in der Schwebe gehalten werden. So kann verhindert werden, dass (emotional) reaktive Verhaltensweisen nicht einen Dialog blockieren - oder sie können gar in konstruktive Beiträge umgewandelt werden.

Partizipieren bedeutet, aktiv involviert zu bleiben. Verweigerung - zB wenn man anderern Meinung ist - im Dialog ist ein "no go". Es braucht die Beteiligung eines Jeden, damit ein kraftvolles, innovatives Feld entsteht. Das Wissen darum verpflichtet alle Beteiligten, sich im Geschehen zu halten, auch wenn sich gerade nichts verbal dazu beitragen. Der Alpha Zustand ermöglicht dies mühelos.

 

 

 
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Dialog ist spontan, ohne Anstrengung

„Die  Ideen fliessen – praxisbezogen auf ein Lösung zu. Sie kommen einfach – ich muss nicht nachdenken. Ich bin frei, kreativ und ideenreich und denke nicht in „vorgegebenen Bahnen“. Oft bin ich selber überrascht, was da alles kommt."
Mag.Günther Fischer, ehem. Leiter Unicredit Wien, heute selbst. Consultant

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